Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden
Regionen: International, Russland/Eurasien
Bei einem russischen Bombenangriff auf ein Schulgebäude in Komyschuwacha in der ukrainischen Region Saporischschja sind mindestens 33 Menschen getötet worden; 50 weitere gelten als vermisst. Laut Gouverneur Mychajlo Semikin diente das Gebäude als Schutzraum und Verteilstelle für humanitäre Hilfe. Bei dem Angriff am Montag wurden mindestens neun Bomben abgeworfen. Der mit EU-Mitteln verstärkte Keller hielt dem Angriff nicht stand; das Gebäude stürzte ein und geriet in Brand. Die UNO-Menschenrechtsmission erklärte, die Zivilbevölkerung habe sich zur öffentlich angekündigten Hilfsverteilung versammelt. Der Angriff scheine grundlegende Prinzipien des humanitären Völkerrechts verletzt zu haben. Laut CNN erfolgte nach einer ersten Angriffswelle ein weiterer Angriff, als Rettungskräfte vor Ort waren. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Bombenangriff als einen der tödlichsten des Krieges und forderte Unterstützung für die ukrainische Luftverteidigung.