Themen: Kultur, Krieg&Frieden
Regionen: International, Westasien
Der britische Popmusiker Boy George ist zu zwei umstrittenen Auftritten nach Israel gereist. Die Reise versteht sich auch als Zeichen gegen einen Boykott israelischer Künstlerinnen und Künstler. In Jerusalem traf der 65-Jährige den israelischen Präsidenten Izchak Herzog sowie eine ehemalige Hamas-Geisel. Herzog würdigte Boy George für dessen öffentliche Unterstützung Israels und überreichte ihm eine Skulptur, deren Gestaltung von den Gedenkinstallationen auf dem Gelände des Nova-Festivals inspiriert ist. Boy George wurde in den 1980er-Jahren als Sänger der Band Culture Club bekannt. Zu den grössten Erfolgen der Gruppe zählen «Karma Chameleon» und «Do You Really Want to Hurt Me?».