Themen: Leben, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Pensionskasse der Credit Suisse Group hält am Ersatzneubau im Zürcher Brunaupark fest und bereitet nach zwei gerichtlichen Rückschlägen ein neues Baugesuch vor. Bis Ende Jahr soll ein überarbeitetes Projekt eingereicht werden; die Mietenden sollen zuvor informiert werden. Seit acht Jahren plant die Eigentümerin, die Siedlung aus den 1980er-Jahren im Kreis 3 durch mehrere Neubauten zu ersetzen und die Zahl der Wohnungen zu verdoppeln. Der erste Abrissversuch datiert von 2018, doch bisher ist kein Baubeginn erfolgt. 2020 hob das Baurekursgericht die Bewilligung wegen ungenügendem Lärmschutz auf. 2024 stoppte das Bundesgericht das erste Ersatzprojekt definitiv. Auch ein parallel entwickeltes Projekt mit verbessertem Lärmschutz scheiterte: Das Bundesgericht beanstandete im vergangenen Frühling unter anderem unzureichende Grünflächen und zu steile Böschungen. Mietende, Anwohnerschaft und der Zürcher VCS hatten Beschwerden erhoben. Ein Versuch des Gemeinderats, eine Gestaltungsplanpflicht durchzusetzen, blieb vor Verwaltungsgericht erfolglos.