Themen: Umwelt
Regionen: Schweiz, Wallis/Graubünden
Die Bündner Jagd- und Fischereibehörde bewertet die Hochjagd 2026 trotz hoher Temperaturen positiv. Die Witterung erschwerte vor allem die Hirschjagd: Insgesamt wurden 2903 Hirsche erlegt, 529 weniger als 2025. Bei den Rehen sank die Zahl um 163 auf 2339 und lag damit im mehrjährigen Durchschnitt. Bei Gämsen stieg sie um 190 auf 3053 Tiere. In der Mesolcina wurden 22 Wildschweine erlegt. Um die kantonalen Abschusspläne zu erfüllen und die Bestände an den Winterlebensraum anzupassen, ist für November und Dezember eine Sonderjagd vorgesehen. Sie betrifft beim Hirsch 21 Regionen, mit Ausnahme von Heinzenberg-Safien. Vorgesehen sind 1637 Hirschkühe und ihre Kälber, 241 Rehe sowie in vier Gebieten mit Wald-Wild-Konflikten zwölf Gämsen. Für die Sonderjagd meldeten sich 3362 Jägerinnen und Jäger an. In Mesolcina und Calanca dürfen zudem 192 Hirsche, im Puschlav 68 und im Bergell 20 erlegt werden.