Themen: Migration/Asyl, Geopolitik, Gesellschaft
Regionen: International, Europa, Afrika
Die Guardia Civil von Ceuta bestätigt nach einer Massenankunft von Migranten fünfzehn Vergewaltigungen von Migrantinnen durch Landsleute; mehrere Betroffene seien minderjährig. Besonders schwer wiege der Fall eines zehnjährigen Mädchens, das laut Darstellung von drei marokkanischen Brüdern auf offener Strasse missbraucht worden sei und hospitalisiert werden musste. Die Polizei vermutet eine hohe Zahl nicht angezeigter Fälle. Zudem seien ein international gesuchter islamistischer Terrorist festgenommen sowie zwei Schnellboote von Menschenschmugglern beschlagnahmt worden. Gemeldet werden auch Überfälle, Einbrüche und versuchte Hausbesetzungen; das Gefängnis sei überfüllt. Marokko verweigere laut Bericht die Rückführung identifizierter Leichen von 101 Ertrunkenen. Die Bevölkerung Ceutas fühle sich von Spaniens Regierung im Stich gelassen. Die Ausweisung spanischer Staatsjournalisten aus dem Grenzort Fnideq wird mit Berichten über eine angeblich inszenierte Zurückweisung von rund 300 Afrikanern verknüpft.