Themen: KI/Digital, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Daten von mehr als 100'000 Versicherten hätten gelöscht werden sollen, sind jedoch offenbar auf den Servern von PK Softech verblieben. Damit steht die Frage im Raum, weshalb die vorgesehenen Löschungen nicht erfolgt sind und welche Risiken die weiterhin gespeicherten Daten bergen. Das Bundesamt für Cybersicherheit ordnet den Fall in eine wachsende Bedrohungslage ein: Cyberangriffe würden zunehmend gezielt geführt, emotional manipulativer gestaltet und technisch anspruchsvoller. Der Vorfall verbindet damit die konkrete Datenhaltung eines Dienstleisters mit der grundsätzlichen Herausforderung, sensible Informationen wirksam zu schützen und vorgeschriebene Löschprozesse zuverlässig umzusetzen.