Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden, Geopolitik
Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa
Der Autor stellt Aussagen deutscher Politiker und Militärs sowie von NATO- und EU-Vertretern zusammen und kritisiert sie als Zeichen eines neuen deutschen und europäischen Militarismus. Im Zentrum stehen Äusserungen zur Aufrüstung, zur Unterstützung der Ukraine, zur Abschreckung Russlands und zur Vorbereitung auf einen möglichen Krieg in Europa. Zitiert werden unter anderen Bundeskanzler Friedrich Merz, Aussenminister Johann Wadephul, Verteidigungsminister Boris Pistorius, Finanzminister Lars Klingbeil sowie Bundeswehrangehörige. Hinzu kommen Aussagen von NATO-Generalsekretär Mark Rutte, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Aussenbeauftragter Kaja Kallas und weiteren europäischen Politikern. Der Autor wertet ihre Warnungen vor Russland, Forderungen nach höherer Verteidigungsbereitschaft und Überlegungen zu Angriffsmöglichkeiten als kriegstreibend. Er bemängelt, dass Deeskalation, Kriegsverhinderung und Diplomatie in den angeführten Aussagen fehlten. Ein möglicher Konflikt mit der Atommacht Russland werde aus seiner Sicht als unvermeidlich behandelt. Deshalb appelliert er an die Bevölkerung, die Verantwortlichen politisch zu entmachten.