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Erste Pride nach Orban: Zehntausende auf Budapester Strassen

Mannschaft
Erste Pride nach Orban: Zehntausende auf Budapester Strassen

Themen: Gesellschaft, Demokratie

Regionen: International, Europa

Zehntausende Menschen haben in Budapest die erste Pride-Parade seit dem Ende der Regierung Viktor Orbáns gefeiert. Die Teilnehmenden zogen mit Fahnen und grossen Regenbogenbannern durch die ungarische Hauptstadt. Orbáns Regierung hatte die Demonstration im Vorjahr unter Verweis auf ein Anti-LGBTIQ-Gesetz untersagt, das 2021 eingeführt und 2025 verschärft worden war. Nach der Wahl von Péter Magyar zum Regierungschef erlaubte die neue Regierung die Veranstaltung wieder. Rémy Bonny von der Organisation Forbidden Colours bezeichnete die Legalisierung der Budapest Pride als historischen Moment und als Erfolg für die LGBTIQ-Community und demokratische Freiheiten. Zugleich warnte er davor, das Erbe Orbáns zu unterschätzen: Gesetze gegen LGBTIQ-Personen, Stigmatisierung und Einschränkungen von Grundrechten bestünden weiter. Magyar habe nun die Möglichkeit, mit diesem System zu brechen und Ungarn wieder stärker an Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde auszurichten.

mannschaft.com

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