Themen: Kultur, Technologie
Regionen: International, International Unbestimmt
Ein britischer Journalist versucht im Sommer 2015 in einer mittelalterlichen Stadt nahe der schweizerisch-deutschen Grenze, ein mechanisches Uhrwerk selbst herzustellen. Unter Anleitung des Uhrmachers Christian Bresser zerlegt er ein Standardwerk: Schrauben, Brücken und Zahnräder werden entfernt und anschliessend aus der Erinnerung wieder eingesetzt. Zur Ausrüstung gehören Lupe, Pinzette, feinster Schraubenzieher, Holzstäbchen und ein Fächerbehälter für Kleinteile. Bresser warnt davor, verlorene Teile zu suchen, das Werk mit den Fingern anzufassen oder goldene Federn zu lösen; Schweiss könne die Dekoration angreifen, eine gespannte Feder Verletzungen verursachen. Ein mechanisches Werk beruht auf einer Spiralfeder, die ein Räderwerk antreibt. Unruh und Hemmung regulieren die Bewegung und damit die Zeiger. Trotz dieses Grundprinzips verkörpert das vorliegende Werk 150 Jahre uhrmacherische Verfeinerung. Für die Aufgabe stehen dem Anfänger nur 50 Minuten zur Verfügung.