Themen: Klima&Energie, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, International Unbestimmt
Die Schweizer Delegation unter Leitung von Umweltbotschafter Felix Wertli will an der 31. UNO-Klimakonferenz vom 9. bis 20. November in Antalya auf Fortschritte bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens drängen. Wertli bezeichnet das Treffen der 197 Staaten als Arbeitskonferenz; wichtige Entscheidungen über die Zukunft des Abkommens erwartet er erst in zwei Jahren. Trotz eines UNO-Berichts, wonach die Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad wahrscheinlich verfehlt wird, hält die Schweiz laut Wertli an diesem Ziel fest. Sie setzt unter anderem auf mehr Elektrifizierung, weniger Methanemissionen und einen Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Energien. Wohlhabende Staaten sollen ärmere Länder finanziell unterstützen. Der WWF verlangt, dass auch die Schweiz mehr zur internationalen Klimafinanzierung beiträgt. Wertli sieht besonders die G20-Staaten in der Pflicht, betont aber auch die Verantwortung kleinerer Länder. Die bisherigen Fortschritte bei Elektromobilität und Solarenergie seien positiv, die Transformation verlaufe jedoch zu langsam.