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Crack und Jugendliche bringen Luzerner SIP ans Limit

Zentralplus

Themen: Gesellschaft, Gesundheit, Innen-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Der Luzerner Stadtrat will die Fachstelle Sicherheit Intervention Prävention (SIP) dauerhaft um 320 Stellenprozent ausbauen. Dafür beantragt er einen Sonderkredit von 4,6 Millionen Franken für zehn Jahre sowie für 2027 einen Nachtragskredit von 287'500 Franken. 200 Stellenprozent sollen in die Jugendarbeit, 120 in die Suchtarbeit fliessen; die jährlichen Mehrkosten betragen 460'000 Franken. Die SIP soll während der warmen Monate von Donnerstag bis Samstag bis 2 Uhr nachts unterwegs sein und jährlich rund 99 Nachteinsätze leisten. Anlass sind Konflikte an Treffpunkten wie Inseli, Europaplatz und Ufschötti sowie die veränderte Crackszene. Künftig sollen Teams täglich von 13 bis 22 Uhr an Brennpunkten präsent sein. Vier Fachverantwortliche sind für Jugend, Sucht und Obdachlosigkeit, Einsatzplanung sowie Wissensmanagement vorgesehen. 2025 dokumentierte die SIP 11'680 Gespräche, darunter 3258 mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

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