Themen: Gesellschaft, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Ein ehemaliger Soldat kritisiert junge Männer von der Zürcher Goldküste, die seiner Ansicht nach den Militärdienst meiden und stattdessen Zivildienst leisten. Die Einführung des Zivildienstes 1996 bezeichnet er als politischen Fehlentscheid, weil junge Männer dadurch den Anstrengungen der Rekrutenschule ausweichen könnten. Er stellt ihnen Rekruten aus anderen Regionen und Secondos gegenüber. Märsche, Wachdienst und gemeinsame Entbehrungen hätten aus seiner Sicht eine prägende Wirkung, überbrückten soziale Unterschiede und ermöglichten dauerhafte Freundschaften. Zugleich polemisiert er gegen ein aus seiner Sicht verweichlichtes Männerbild und feministische Rollenverständnisse. Der Autor hält fest, dass er selbst das Militär gehasst habe.