Themen: Umwelt
Regionen: International, Westasien
Beim Einsturz eines «Feenkamins» in Kappadokien sind drei Menschen ums Leben gekommen, fünf weitere wurden verletzt. Rettungskräfte suchten nach weiteren Personen, die unter den Trümmern verschüttet sein könnten. Der Felssturz ereignete sich am Eingang zum Freilichtmuseum von Göreme, einer touristisch bekannten Anlage in Zentralanatolien. Nach Angaben des lokalen Gouverneurs hatten starke Regenfälle in der Region den Einsturz verursacht. Zum Zeitpunkt des Ereignisses hielten sich Menschen im betroffenen Gebiet auf, obwohl es sich nicht um einen eigentlichen Fussgängerbereich handelt. Gendarmerie und Polizei sperrten die Zone ab und brachten Anwesende wegen der Gefahr weiterer Einstürze in Sicherheit. Der Vorfall ereignete sich um 15 Uhr Ortszeit, entsprechend 13 Uhr in der Schweiz. Bereits 2024 und 2025 waren in Kappadokien ähnliche Felsformationen eingestürzt, damals jedoch ohne Verletzte oder Tote.