Themen: KI/Digital, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
CSEM Zürich und der Zürcher IoT-Spezialist Miromico haben einen kompakten batteriebetriebenen Funkknoten für industrielle Anwendungen entwickelt. Er verbindet den besonders stromsparenden Fibonacci-KI-Chip von CSEM mit Miromicos drahtlosem Kommunikationsmodul. Die On-Device-KI analysiert Sensordaten direkt am Einsatzort, etwa von Mikrofonen, Beschleunigungsmessern und kleinen Kameras. Eine LoRa- oder Mioty-Verbindung wird nach Angaben von CSEM erst aktiviert, wenn der Chip Audio-, Bewegungs- oder Bilddaten als relevante Anomalien erkennt. Statt Rohdaten fortlaufend zu senden, überträgt das System nur solche Ereignisse. Damit sollen Datenverkehr, Energieverbrauch und benötigte Bandbreite sinken. Miromicos modulares Funkmodul stellt die Verbindung zwischen Gerät und Gateway her. Die gleiche Hardwareplattform kann für LoRa oder Mioty konfiguriert werden, sodass sich die Konnektivität anpassen lässt, ohne den Knoten neu zu entwickeln. Die Unternehmen sehen darin eine Lösung zur Überwachung von Anlagen an Orten mit begrenzter Stromversorgung und Bandbreite. Die Plattform ist auf energieeffiziente, anpassbare Sensorlösungen ausgerichtet.