Themen: Partei-Politik, Demokratie
Regionen: International, Nordamerika
Die Demokraten haben bei den US-Midterm-Wahlen laut Projektionen sowohl den Senat als auch das Repräsentantenhaus gewonnen und kontrollieren damit den Kongress für den Rest von Donald Trumps Amtszeit. Hakeem Jeffries, bisher demokratischer Fraktionschef im Repräsentantenhaus, könnte dessen Vorsitz übernehmen. Demokratische Erfolge werden aus Texas, Kansas, Ohio und South Carolina gemeldet, die zwei Jahre zuvor deutlich für Trump gestimmt hatten. In Kansas gewann mit Adam Hamilton erstmals seit 94 Jahren wieder ein Demokrat einen Senatssitz. Abdul El-Sayed siegte in Michigan trotz einer laut Bericht islamfeindlich geprägten Kampagne. Im Texas gewannen James Talarico einen Senatssitz und Gina Hinojosa das Gouverneursamt; Hinojosa ist die erste Gouverneurin lateinamerikanischer Herkunft des Staates. Weitere Premieren sind die Wahlsiege von Stacey Plaskett auf den Jungferninseln, Keisha Lance Bottoms in Georgia und Chris Pappas als erstem offen schwulen Senator. Trump gratulierte der Opposition und nannte den Krieg gegen Iran einen Wahlfaktor.