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Dans les sous-sols du musée d’art moderne de Lugano, Kaari Upson nous attire dans le labyrinthe de ses obsessions

letemps.ch
Dans les sous-sols du musée d’art moderne de Lugano, Kaari Upson nous attire dans le labyrinthe de ses obsessions

Themen: Kultur/Feuilleton, Kultur

Regionen: Schweiz, Tessin

Kaari Upsons Installationen im Museum für moderne Kunst in Lugano werden als verstörende Arbeiten beschrieben, in denen unter der Oberfläche des Alltäglichen eine diffuse Bedrohung sichtbar wird. Die 2021 im Alter von 51 Jahren verstorbene amerikanische Künstlerin schafft eine Atmosphäre, die an einen Albtraum erinnert. Als literarische Bezugspunkte erscheinen Laura Kasischke und Shirley Jackson: Kasischkes Sprache evoziert Dunkelheit, Asche und ein schwer fassbares Unbehagen; Jacksons Bild eines Hauses, das Arroganz und Hass ausstrahlt, verweist auf die Gefahr des Vertrauten. Upsons künstlerische Albträume werden dabei als eng mit einer puritanisch und kolonial geprägten amerikanischen Erfahrung verbunden gelesen. Eine Aufnahme erinnert zudem an ihre Arbeit «Mother Legs», die 2019 in der Kunsthalle Basel in der Ausstellung «Go Back The Way You Came» gezeigt wurde.

www.letemps.ch

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