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Darum zogen 300 Menschen laut durch Luzern

Zentralplus

Themen: Gesellschaft, Gleichstellung, Partei-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Rund 300 Menschen haben am Samstag am ersten antikapitalistischen Christopher Street Day in Luzern teilgenommen. Die von Jungen Grünen und Juso Luzern organisierte Demonstration startete am Theaterplatz, führte über Reusssteg, Mühlenplatz und Schwanenplatz zur Seebrücke und endete beim Vögeligärtli. Am Schwanenplatz fand eine Kundgebung des Feministischen Streiks Luzern statt; auf der Seebrücke kam der Verkehr beim Bahnhof kurzzeitig zum Erliegen. Die Polizei begleitete den Umzug mit Einsatzkräften und Fahrzeugen. Laut Mitorganisator Finn Krummenacher verlief der Anlass insgesamt friedlich, einige kleinere Zwischenfälle werden noch abgeklärt. Die Organisierenden verstehen den CSD als Zeichen gegen die Gefährdung queerer Rechte und gegen zunehmenden Rechtsextremismus. Als politische Alternative zu kommerziellen Prides soll der Anlass ohne Unternehmenssponsoring und gegen «Rainbow-Kapitalismus» ausgerichtet bleiben. Für kommende Ausgaben ist ein parteiunabhängiges Kollektiv geplant, das den CSD organisiert.

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