Themen: Wirtschaft/Finanzen, Geopolitik
Regionen: International, International Unbestimmt
Der Autor sieht die Kaufkraft von Fiat-Währungen durch ein kreditbasiertes Geldsystem und das Inflationsziel von zwei Prozent jährlich gefährdet. Schulden seien darin keine Ausnahme, sondern systembedingt; die Folgen träfen nach seiner Einschätzung besonders Sparer, Rentnerinnen, Rentner und Lohnempfänger ohne Sachwerte. Auch der Schweizer Franken sei langfristig nicht vor Kaufkraftverlust geschützt, obwohl er im internationalen Vergleich stabil gelte. Als Signal deutet der Beitrag die steigenden Goldreserven von Zentralbanken. Das Einfrieren der russischen Währungsreserven im Jahr 2022 habe Staaten die politische und rechtliche Abhängigkeit von Devisenreserven in fremden Währungen vor Augen geführt. China, Indien, die Türkei und Golfstaaten bauten deshalb Goldbestände aus. Der Dollar bleibe wichtigste Handelswährung, verliere aber als Reserve- und Wertspeicher schrittweise an Gewicht. Statt einer Rückkehr zum Goldstandard fordert der Autor einen Währungswettbewerb und freie Wahl zwischen Geldformen wie Gold, Silber oder digitaler Knappheit.