Themen: Kultur/Feuilleton
Regionen: International, Europa
Robert Schumanns weltliches Oratorium «Das Paradies und die Peri» von 1843 erzählt von einer Peri, einer persischen Fee und Tochter eines gefallenen Engels und einer Sterblichen. Wegen ihrer unreinen Herkunft wird ihr zunächst der Eintritt ins Paradies verwehrt. Sie bringt als Opfergaben den letzten Blutstropfen eines Freiheitskämpfers und den letzten Seufzer eines reuigen Verbrechers, der einen betenden Knaben sieht, und erhält schliesslich Zugang. Schumann schrieb das Werk für Soli, Chor und Orchester und leitete noch im Entstehungsjahr die Uraufführung in Leipzig. Hervorgehoben werden die musikalisch besonders schönen Passagen, aber auch die hohen Anforderungen an Interpretinnen, Interpreten und Publikum. Empfohlen wird die 2008 bei Sony BMG erschienene Aufnahme mit Dorothea Röschmann als Peri, dem Chor und Orchester des Bayerischen Rundfunks unter Nikolaus Harnoncourt.