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Das Surental muss noch immer den Wasserhahn zudrehen

Zentralplus
Das Surental muss noch immer den Wasserhahn zudrehen

Themen: Umwelt, Klima&Energie

Regionen: Schweiz, Aargau/Solothurn, Zentralschweiz

Die anhaltende Trockenheit im Kanton Luzern setzt dem Surental weiterhin zu. Weil der Herbst bis Ende Oktober wenig Niederschlag gebracht hat, müssen die Gemeinden ihren Wasserverbrauch weiterhin einschränken. Die Sure ist seit dem Sommer von Austrocknung bedroht. Der Kanton versucht seit September, dies mit Wasser aus dem Sempachersee zu verhindern: Pro Sekunde werden 20 Liter in den Fluss gepumpt. Damit sollen sowohl der Lebensraum als auch die Fischbestände geschützt werden. Im Aargauer Teil des Surentals begrenzen Verbote den Wasserverbrauch, während im Luzerner Teil je nach Gemeinde unterschiedliche Regelungen gelten. Andere Gebiete Luzerns sind weniger betroffen: Im Reusstal, im Gebiet der Kleinen Emme und rund um den Vierwaldstättersee ist genügend Grundwasser vorhanden. Bereits im Sommer hatte die Trockenheit zu einem Feuerverbot geführt, das später für den ganzen Kanton galt.

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