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Debatte um Smart Glasses: Ist das kleine Licht bei Aufnahmen erkennbar?

Correctiv Schweiz
Debatte um Smart Glasses: Ist das kleine Licht bei Aufnahmen erkennbar?

Themen: KI/Digital, Innen-Politik

Regionen: International, Europa

Die Bundesnetzagentur sieht derzeit keine Grundlage, Meta-Ray-Ban-Smart-Glasses in Deutschland zu verbieten. Sie kam nach einer Prüfung verschiedener Modelle zum Schluss, dass das weisse LED-Signal Aufnahmevorgänge für unbeteiligte Personen bis fünf Meter Entfernung klar erkennen lasse. Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Thomas Fuchs beurteilt die Sichtbarkeit anders. Seine technische Prüfung ergab, dass das Signal nur bei kurzer Distanz, frontalem Blick und geeigneten Lichtverhältnissen zuverlässig wahrnehmbar sei. Im Aussenbereich, aus grösserer Entfernung oder seitlich könne es leicht übersehen werden. Bei bestimmten KI-bezogenen Fotos der zweiten Generation leuchte das Signal laut Behörde gar nicht. Die unterschiedlichen Bewertungen erklären die Behörden mit ihren jeweiligen Zuständigkeiten: Die Bundesnetzagentur prüft mögliche verbotene getarnte Aufnahmegeräte, die Datenschutzbehörde die Datenverarbeitung durch Nutzende. Verbraucherschützer fordern klarere Regeln. Hate Aid hat Strafanzeige gegen Hersteller und Vertreiber eingereicht.

Correctiv Schweiz

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