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Der Gegenpapst von Menzingen dankt «in kindlicher Ergebenheit»

Infosperber
Der Gegenpapst von Menzingen dankt «in kindlicher Ergebenheit»

Themen: Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Wallis/Graubünden, Zentralschweiz

Davide Pagliarani, Generaloberer der Piusbruderschaft mit Sitz auf Schloss Schwandegg in Menzingen, verteidigte unerlaubte Bischofsweihen in Ecône als Dienst an der traditionellen Kirche. Papst Leo XIV. hatte ihn am Vorabend der Weihen persönlich davor gewarnt; Pagliarani antwortete zunächst respektvoll, liess am Tag der Weihen aber einen offenen Widerspruch zu Rom verlesen. Die Bruderschaft erklärte kirchliche Strafen wegen der Weihen für ungültig und begründet ihren Widerstand mit einer als modernistisch betrachteten Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Pagliarani betont, nicht vom Papst getrennt sein zu wollen, vertritt jedoch eine integralistische Glaubenserklärung und scharfe Positionen gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen. Einen Tag nach den Weihen wurden Pagliarani, die Bischöfe, Geistlichen und formellen Mitglieder der Bruderschaft offiziell exkommuniziert. Die Gemeinschaft zählt laut Angaben 751 Priester und 264 Seminaristen.

Infosperber

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