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Der Geist von Anchorage ist verblasst. Wie geht es weiter?

Global Bridge
Der Geist von Anchorage ist verblasst. Wie geht es weiter?

Themen: Geopolitik, Ukraine Krieg, Krieg&Frieden

Regionen: International, Nordamerika, Russland/Eurasien

Alexander Kouzminov bewertet das Treffen von Wladimir Putin und Donald Trump vom 15. August 2025 in Anchorage ein Jahr später als gescheitert. Während Moskau von informellen Verständigungen über die Ukraine ausgegangen sei, hätten die USA laut Aussagen von Aussenminister Marco Rubio keine verbindlichen Abmachungen anerkannt. Der Autor interpretiert Washingtons Politik als fortgesetzten strategischen Druck auf Russland durch Waffenlieferungen an die Ukraine, Sanktionen und politische Verhandlungen. Er verbindet dies mit der These, der kollektive Westen wolle Russland schwächen und zu nachteiligen Vereinbarungen drängen. Zugleich schildert er einen Konflikt zwischen russischen Grossunternehmen, die eine Verständigung mit dem Westen suchten, und Kräften eines nationalistisch-souveränen Kurses. Die russische Aussenpolitik müsse sich seiner Ansicht nach von wirtschaftlichen Interessen der Oligarchie lösen und gegenüber dem Westen härter auftreten. Auch den Krieg gegen Iran ordnet er als Teil einer von den USA betriebenen Destabilisierung des Nahen Ostens ein.

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