Themen: Umwelt, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Albert Deak verbringt seit seiner Frühpensionierung vor rund drei Jahren täglich viele Stunden bei den Schwänen im Luzerner Seebecken. Für einen geplanten Film begann er, Tiere zu beobachten, zu filmen, Fachliteratur zu lesen und mit Fachleuten zu sprechen. Heute erkennt er einzelne Schwäne an Schnabel, Füssen, Revieren und Gruppen und gibt ihnen Namen wie Herr KKL, Opa, Albrecht oder Jessy. Deak nähert sich den Tieren ruhig und seitlich und warnt davor, sie anzufassen oder ihnen bei Drohgebärden zu nahe zu kommen. Er widerspricht jedoch der allgemeinen Empfehlung, Wildvögel nicht zu füttern. Nach seiner Einschätzung finden viele Luzerner Schwäne zu wenig natürliche Nahrung, vor allem im Winter, bei hohem Wasserstand und während der Mauser. Dann verteilt er Brot, Haferflocken und teils ein eigenes Futtergemisch, wobei er nach eigenen Angaben Zustand und Fressverhalten der Tiere genau kontrolliert. Seine Einschätzungen und seine Fütterungspraxis sind umstritten.