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Der Mann, der an sich selbst erstickte

Infosperber
Der Mann, der an sich selbst erstickte

Themen: Gesundheit, Gesellschaft

Regionen: International, Nordamerika

Ein 35-jähriger US-Amerikaner mit 383 Kilogramm Körpergewicht, einem BMI von rund 115 und zahlreichen Vorerkrankungen wurde wegen Husten und Atemnot hospitalisiert. Sein Kohlendioxidwert im Blut war massiv erhöht; nach mehreren Extubationen erlitt er wiederholt Sauerstoffmangel und Kreislaufstillstände. Eine vermutete Lungenembolie liess sich wegen der begrenzten Tragkraft des Computertomografen nicht abklären. Chirurgen entfernten mehr als 13 Kilo Fettgewebe aus dem Brustkorb, um eine Kanüle für die Langzeitbeatmung einzusetzen. Für eine bariatrische Operation war das Risiko zu hoch, und es fand sich kein Pflegeheim für die dauerhafte Beatmung. Nach Gesprächen mit Angehörigen sowie Palliativ- und Ethikteam liessen die Ärzte die Beatmung auf Wunsch des Patienten nach 30 Spitaltagen beenden. Auch die Lagerung und Kremation des Verstorbenen verursachten besondere Schwierigkeiten. Der Beitrag nennt weitere Hürden bei Diagnostik, Medikamentendosierung und Intensivpflege bei extremem Übergewicht.

Infosperber

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