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Der Papst protestierte schon 1983 gegen US-Marschflugkörper

Infosperber
Der Papst protestierte schon 1983 gegen US-Marschflugkörper

Themen: Krieg&Frieden, Geopolitik

Regionen: International, Nordamerika, Europa

Der heutige Papst Leo XIV., damals der 28-jährige Augustiner Robert Francis Prevost, nahm am 22. Oktober 1983 in Rom an einer Grossdemonstration gegen die Stationierung von Pershing-II-Raketen und Cruise Missiles teil. Ein Foto zeigt ihn mit Ordensbrüdern hinter einem Schild mit der Aufschrift «Agostiniani per la Pace». Laut Erinnerungen von Mitbrüdern soll Prevost die Gemeinschaft zum Protest bewegt haben. Die geplanten Nato-Systeme sollten damals in der Bundesrepublik Deutschland, Grossbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden stationiert werden. Der Beitrag stellt diese Episode in den Kontext der aktuellen Aufrüstung in Europa. Im Juli 2026 beschloss die deutsche Bundesregierung den Kauf und die Stationierung amerikanischer Tomahawk-Marschflugkörper. Als Papst stellt Leo XIV. dieser Abschreckungslogik seine Friedensbotschaft entgegen. Das Motto zum Weltfriedenstag 2026 lautet «Hin zu einem unbewaffneten und entwaffnenden Frieden». Auch in Assisi forderte er Jugendliche im August 2026 auf, sich als Friedenshandwerker zu engagieren.

www.infosperber.ch

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