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Der Widerstand der Amazonasfrauen

Saiten
Der Widerstand der Amazonasfrauen

Themen: Kultur, Umwelt, Gleichstellung

Regionen: International, Südamerika

Die Borari-Frauengruppe As Karuana nutzt Curimbó-Trommeln, Maracas, Gesang und Kunst als Mittel gegen Gewalt, Rassismus und die Zerstörung ihrer Lebensräume am Rio Tapajós. Ihre Lieder handeln von Flüssen, spirituellen Wesen des Waldes, weiblicher Selbstbestimmung und dem Recht, auf dem Land der Vorfahren zu leben. Die Frauen verstehen ihren künstlerischen Ausdruck als «Artivismus», also als Verbindung von Erinnerung, Ritual und Protest. Rund um Alter do Chão steigen nach ihrer Darstellung durch Tourismus und Investitionen die Grundstückspreise, während traditionelle Familien verdrängt werden. Das Territorium der Borari sei weiterhin nur teilweise anerkannt. Die Gruppe beschreibt den Wald nicht als Kulisse, sondern als lebendigen Verwandten, und betont Rechte von Flüssen sowie die Bedeutung von Sprache für Geschichte und Identität. In Konstanz ergänzen Diskussionsrunden, Workshops und Kennenlerngespräche die Auftritte. Angeboten werden eine Familienveranstaltung, ein Konzert, ein Musik- und Tanzworkshop zur Curimbó-Tradition sowie ein Workshop zum gewaltfreien Widerstand.

www.saiten.ch

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