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Destination Rendite

Shaz
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Themen: Kultur/Feuilleton, Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Ostschweiz

«Transport Fever 3» des Schaffhauser Studios Urban Games verbindet den Aufbau von Verkehrsnetzen mit einer Wirtschaftssimulation vom Jahr 1900 bis in die Gegenwart. Spieler:innen verknüpfen Städte, Höfe, Minen und Fabriken, organisieren Produktionsketten und reagieren auf wachsende Bedürfnisse der Bevölkerung. Erfolg bemisst sich an Profit, Wachstum und zufriedenen Kund:innen; technische Neuerungen wie Autos und schnellere Züge erleichtern die zunehmend komplexe Logistik. Das Spiel kostet mindestens 50 Franken, wird täglich von mindestens 40’000 Personen gespielt und erhielt in Fachmagazinen überwiegend gute bis sehr gute Bewertungen. Urban Games investierte rund 20 Millionen Franken in die Entwicklung und beschäftigt heute gut zwei Dutzend Mitarbeitende. Zugleich wird das Spiel als kritische Simulation einer neoliberalen Realität gelesen: Es vermittelt Kontrolle und Handlungsfreiheit, setzt diese aber innerhalb fester ökonomischer Regeln. Besonders profitabel sind staatliche Subventionen, während zufällig platzierte Fabriken die Planung erschweren.

www.shaz.ch

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