Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen, Klima&Energie
Regionen: International, Europa
Die geplanten Sparmassnahmen bei der Psychotherapie in Deutschland stehen im Zentrum des Newsletters. Honorarkürzungen von 4,5 Prozent wurden nach einer Klage vorläufig gestoppt, doch das im Juli beschlossene GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz bringt weitere Einschnitte. Betroffene warten laut Bundespsychotherapeutenkammer im Durchschnitt rund fünf Monate zwischen Erstgespräch und Therapiebeginn; in ländlichen Regionen sind die Wartezeiten länger. Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Gründen für Arbeitsausfälle und waren 2024 mit 42 Prozent die wichtigste Ursache für Erwerbsminderungsrenten. Der Newsletter verweist auf Reformvorschläge zur besseren Steuerung von Patientinnen und Patienten. Weitere Meldungen betreffen eine wegen Hitze und Trockenheit erwartete schwache Ernte, Waldbrände und Evakuierungen in mehreren Bundesländern sowie die geplante Abschwächung des EU-Emissionshandels. Daneben geht es um die Sicherung der Grenze von Ceuta, den Verdacht auf russische Hintergründe bei einer Drohnenattacke in Leipzig und Kritik an einer Geheimdienstreform.