Themen: Geopolitik, Wirtschaft/Finanzen, Klima&Energie
Regionen: International, Russland/Eurasien, China
Die Arktis entwickelt sich laut Beitrag wegen des Klimawandels, grosser Rohstoffvorkommen und neuer Handelswege zu einem Schauplatz geopolitischer Konkurrenz. Im Zentrum steht die russisch kontrollierte Nordostpassage entlang der arktischen Küste, die Europa und Asien deutlich kürzer verbinden könne als die Route über den Suezkanal. Russland verfüge mit 42 Eisbrechern, darunter acht atomgetriebenen, über die stärkste arktische Flotte und baue Infrastruktur sowie Transportkapazitäten weiter aus. Der Beitrag verweist auf Öl, Gas und kritische Mineralien im arktischen Raum und sieht darin einen Anreiz für westliche Staaten, ihre Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu verringern. Die Blockade der Strasse von Hormus im Nahostkrieg habe die Verletzlichkeit bestehender Seewege gezeigt und die Suche nach Alternativen verstärkt. China kooperiert mit Russland beim Verkehr auf der Nordostpassage; die USA wollen mit Finnland elf Eisbrecher bauen lassen.