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Die erschreckenden Lehren aus 250 Jahren amerikanischer Geschichte

Global Bridge
Die erschreckenden Lehren aus 250 Jahren amerikanischer Geschichte

Themen: Gesellschaft, Demokratie, Krieg&Frieden

Regionen: International, Nordamerika

Nick Turse kontrastiert Donald Trumps Feier zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit mit einer düsteren Bilanz der US-Geschichte. Er wirft der Regierung vor, Gewalt, Sklaverei und Rassismus aus dem öffentlichen Gedächtnis verdrängen zu wollen. Als Beispiel nennt er die im Januar 2026 entfernten Tafeln am President’s House in Philadelphia, die Washingtons Besitz versklavter Menschen dokumentierten. Der Autor erinnert unter anderem an die Zerstörung indigener Dörfer 1779, das Massaker von Sand Creek, den Arbeitskampf von Ludlow, das Massaker von Tulsa, Zwangssterilisationen, die Tuskegee-Studie, Strahlenexperimente sowie Kriegsverbrechen in Hiroshima, My Lai und weiteren Konflikten. Auch COINTELPRO und die Unterdrückung von Bürgerrechtsbewegungen stehen für ihn in dieser Kontinuität. Fortschritte seien stets durch Widerstand erkämpft worden, aber erneut bedroht. Unter Verweis auf Thomas Jeffersons Gedanken zur Rebellion fragt Turse, ob Widerstand noch einen Ausweg aus autoritärer Geschichtspolitik und fortdauernder Gewalt eröffnen könne.

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