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Die grössten Barrieren bestehen im Kopf

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Die grössten Barrieren bestehen im Kopf

Themen: Gesellschaft, KI/Digital, Technologie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Unternehmen scheitern bei der Barrierefreiheit vor allem an fehlender Sensibilisierung und verbreiteten Annahmen, Inklusion verursache bloss Mehraufwand oder mindere Leistung. Ein früher Einbezug von Menschen mit Behinderungen könne dagegen Produkte und Dienstleistungen verbessern, Innovation auslösen und spätere Anpassungskosten verringern. EnableMe Insights vermittelt dafür Unternehmen an mehr als 400 betroffene Personen, die bei Entwicklung und Tests mitwirken und vergütet werden. Die Digitalisierung eröffnet laut dem Gespräch sowohl Hilfen als auch neue Risiken: Smartphones und Smart Glasses erleichtern manchen Menschen mit Behinderungen den Alltag, während nicht inklusiv gestaltete digitale Angebote gesellschaftliche Unterschiede verstärken können. Weltweit seien 96 Prozent der Websites nicht vollständig barrierefrei; in einer Schweizer Studie empfanden Betroffene knapp die Hälfte der Informationen im digitalen öffentlichen Raum als zu schwierig. KI könne Informationen personalisieren, aber auch überfordern und bestehende Verzerrungen reproduzieren. In der Schweiz leben laut Gespräch 1,9 Millionen Menschen mit Behinderungen; viele Behinderungen sind nicht sichtbar.

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