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«Die Merz kommen und gehen, die deutsch-russischen Beziehungen bleiben»

Global Bridge
«Die Merz kommen und gehen, die deutsch-russischen Beziehungen bleiben»

Themen: Ukraine Krieg, Geopolitik, Krieg&Frieden

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Eine Reise nach Moskau und Kaliningrad im September 2026 vermittelt Eindrücke eines geschäftigen Alltags unter den Bedingungen des Ukrainekriegs. Sichtbar sind erhöhte Sicherheitsvorkehrungen, Werbung für den Militärdienst sowie Massnahmen zur Drohnenabwehr; ukrainische Angriffe auf Moskau und dessen Umgebung werden als wiederkehrende Gefahr geschildert. Gespräche mit russischen Politologen, Historikern und weiteren Einwohnern kreisen um das Verhältnis zu Deutschland. Mehrere Gesprächspartner bezeichnen die deutsche politische Führung als Gegner, unterscheiden jedoch zwischen Politik und Bevölkerung und betonen weiterhin vorhandenes Interesse an Deutschland. Sie sehen fehlende Dialogkanäle, eine verschärfte gegenseitige Rhetorik und westliche Sanktionen als Hindernisse für Beziehungen und Reiseverkehr. Zugleich hoffen sie auf direkte Kontakte, Handel und eine spätere pragmatische Zusammenarbeit. Der Beitrag hält auch fest, dass Menschen in Moskau den Krieg meist privat besprechen und dass offene Friedensäusserungen nach Angaben von Gesprächspartnern Repressionen nach sich ziehen können.

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