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Die «NZZ» bagatellisiert die gestiegenen Prämien

Infosperber
Die «NZZ» bagatellisiert die gestiegenen Prämien

Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Infosperber kritisiert eine NZZ-Auswertung, wonach die Krankenkassenprämien für alle Einkommensschichten tragbar geblieben seien. Die Auswertung von Ökonomen der Universität Basel vergleicht effektiv bezahlte Prämien nach Prämienverbilligungen mit Bruttoeinkommen und kommt für 2016 bis 2023 auf einen praktisch stabilen Anteil. Der Beitrag hält dagegen, entscheidend seien Netto- statt Bruttoeinkommen und neben den Prämien auch Selbstzahlungen für Franchise, Selbstbehalt und Spitalbeiträge. Laut BAG stiegen die Bruttoleistungen der Grundversicherung von 32,2 Milliarden Franken 2016 auf 39,93 Milliarden 2023, während die Selbstzahlungen von 4,3 auf 5,33 Milliarden zunahmen. Das entspreche 1,03 Milliarden Franken oder 257 Franken pro Haushalt mehr. Stefan Felder erklärt, die Rechnung sei nachvollziehbar, hält die Einbeziehung der Selbstzahlungen jedoch nicht für zielführend. Infosperber verweist zudem auf die Finanzierung von Felders Professur durch Interpharma und darauf, dass die Prämien seit 2024 stark gestiegen seien.

www.infosperber.ch

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