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«Die Pathologisierung der Betroffenen ist zu vermeiden»

PS Zeitung
«Die Pathologisierung der Betroffenen ist zu vermeiden»

Themen: Gleichstellung, Gesellschaft, Gesundheit

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

An der Zurich Pride kritisieren Redner:innen queerfeindliche Kampagnen, Desinformation und den Aufwand, den Schulen und Betroffene für Aufklärung leisten müssen. Jan vom Transgender Network Schweiz fordert stärkere Lobbyarbeit, während Michel von Känel für Sichtbarkeit und einen sachlichen Umgang mit geschlechtergerechter Sprache wirbt. Eine Umfrage von Pink Cross, LOS und TGNS aus dem Herbst 2025 zufolge unterstützen 83 Prozent der Schweizer Bevölkerung Gleichstellung und Schutz queerer Menschen. Zentral ist die Debatte über medizinische Behandlungen von Minderjährigen mit Geschlechtsdysphorie. Die Nationale Ethikkommission und ein Zürcher Rechtsgutachten betonen, dass Urteilsfähigkeit nicht danach beurteilt werde, ob ein Entscheid allgemein als vernünftig gelte. Entscheidungen müssten den Einzelfall berücksichtigen; ein kantonales Totalverbot geschlechtsumwandelnder Behandlungen sei unzulässig. Der Text plädiert gegen die Pathologisierung Betroffener und für grösstmögliche Selbstbestimmung.

PS Zeitung

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