Themen: Iran Krieg, Krieg&Frieden, Geopolitik
Regionen: International, Westasien
Oman bemüht sich laut Darstellung des Beitrags trotz wachsender Spannungen zwischen den USA und Iran um eine vermittelnde Rolle. Sultan Haitham bin Tariq habe diese Haltung bislang vertreten, während ein US-israelischer Angriff auf Iran die laufenden Verhandlungen durchkreuzt habe. In der omanischen Hafenstadt Khasab beobachtet der Autor einen regen informellen Handel: Schnellboote bringen iranische Agrargüter wie Schafe, Gemüse, Pistazien und Safran, während sie mit chinesischen Kühlschränken, Computern und Elektronik zurückkehren. Dies wird als Umgehung des US-Embargos geschildert. Iran fordere nach dem Krieg Zölle für die Passage durch die Strasse von Hormuz und wolle Oman daran beteiligen; Oman schlage stattdessen eine Umweltabgabe vor. Die USA hätten mit Sanktionen gedroht, während Oman Abkommen mit Frankreich und England zur Absicherung der Wasserstrasse schliesse. Der Beitrag schildert zudem iranische Drohungen gegen fremde Kriegsschiffe und einen Wandel der regionalen Machtverhältnisse nach dem Krieg.