Themen: Umwelt
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Der Fund einer Asiatischen Tigermücke am Ibelweg in Baar Anfang September bleibt nach Einschätzung des Kantons Zug offenbar ein Einzelfall. Bei der anschliessenden Überwachung im Grenzgebiet zur Stadt Zug wurden weder weitere Mücken noch Eier der invasiven Art nachgewiesen. Das kantonale Amt für Umwelt kontrollierte das Gebiet gemeinsam mit der Gemeinde Baar, der Stadt Zug und dem Schweizerischen Mückennetzwerk. Die eingesetzten Fallen lieferten keine Hinweise darauf, dass das gefundene Tier Eier abgelegt hatte. Der Kanton geht deshalb davon aus, dass sich keine Population gebildet hat. Das Tigermücken-Monitoring wird dennoch fortgesetzt und läuft jeweils von April bis Oktober. Beobachtungen und mögliche Funde können weiterhin über die Meldeplattform des Schweizerischen Mückennetzwerks gemeldet werden.