Themen: Umwelt, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Hechte und Egli aus dem Zugersee bleiben wegen erhöhter PFAS-Belastung vom Verkauf und von der kostenlosen Abgabe ausgeschlossen. Das Fischmonitoring des Kantons Zug bestätigte frühere Stichproben von 2024. In den Jahren 2025 und 2026 wurden insgesamt 78 Speisefische aus Zuger- und Ägerisee sowie drei Planktonproben aus dem Zugersee untersucht. Felchen und Rötel aus dem Zugersee sowie die geprüften Fische aus dem Ägerisee halten die lebensmittelrechtlichen Vorgaben ein. Die Messungen zeigen, dass sich PFAS über Wasser sowie pflanzliches und tierisches Plankton in der Nahrungskette anreichern; besonders betroffen sind die untersuchten Raubfische. Weil Hechte und Egli nicht befischt werden, könnten ihre Bestände zunehmen und andere Fischarten beeinflussen. Eine Ökosystem-Studie soll dies klären. Zusätzlich untersucht der Kanton Sedimente, Zuflüsse und bekannte belastete Standorte auf mögliche weiterhin aktive Quellen. Aussagen über saisonale Schwankungen und das Alter der Fische erlauben die bisherigen Proben nicht.