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Doch noch günstige Wohnungen? Streit um Kibag-Areal geht weiter

TSRI
Doch noch günstige Wohnungen? Streit um Kibag-Areal geht weiter

Themen: CH-Politik, Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Zürcher Stadtrat will mit der Kibag über die Zukunft ihres Areals neben der Roten Fabrik verhandeln. Vorrangiges Ziel ist die Erweiterung des Seeuferparks. Für den Abschnitt entlang des Mythenquais soll zudem erneut ein begrenzter Anteil preisgünstiger Wohnungen geprüft werden. Direkt am Seeufer schliesst der Stadtrat eine Wohnnutzung weiterhin aus. Kibag hatte ursprünglich ein «Haus am See» mit 54 Wohnungen und direktem Seeanschluss geplant. Die Stadt hatte dieses Vorhaben abgelehnt. Die GLP begrüsst nun die erneute Wohnungsprüfung und fordert, Seezugang, Grünraum und zusätzlichen Wohnraum zusammenzudenken. Sie kritisiert die ablehnende Haltung linker Parteien. Die AL reagiert skeptisch und spricht von mangelnder Transparenz. Sie setzt sich für ein frei zugängliches, vielseitig nutzbares Areal ein und stellt die erneute Wohnungsdebatte infrage. Bereits früher hatte die IG «Linkes Seeufer für alle» gegen Luxuswohnungen mit privatem Seezugang mobilisiert.

tsri.ch

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