Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Drohnenattacke mit Sprengstoff in Leipzig: Das waren Profis

Correctiv Schweiz
Drohnenattacke mit Sprengstoff in Leipzig: Das waren Profis

Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden, Innen-Politik

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Am Flughafen Leipzig/Halle ist nahe zweier Transportflugzeuge der ukrainischen Fluggesellschaft Antonov eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt und von Spezialisten der Bundespolizei entschärft worden. Ein Frachtflugzeug, das wegen der Gefahr durchstarten musste, kollidierte zudem mit einem Gegenstand, vermutlich einer weiteren Drohne. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezeichnete den Vorfall als neues Bedrohungsszenario und sprach von hochprofessioneller Arbeit mit mutmasslich militärischem Sprengstoff. Die Ermittlungen liefen in alle Richtungen; einen Staat nannte er nicht. CORRECTIV verweist auf frühere, Russland zugeschriebene Sabotageverdachtsfälle und auf Sicherheitskreise, wonach russische Dienste verstärkt professionelle Agenten nach Deutschland entsandten. Im Jahr 2025 registrierte Rheinland-Pfalz 21 Drohnendelikte mit Bezug zu Russlands Krieg gegen die Ukraine. Das seit Dezember 2025 bestehende Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum koordiniert die Reaktion. Die Bundesregierung plant laut Bericht zudem erweiterte Befugnisse für Nachrichtendienste und eine aktivere Abwehr hybrider Angriffe.

Correctiv Schweiz

Zum Originalartikel