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Drohnen mit Sprengstoff: Das waren Profis

Correctiv Schweiz
Drohnen mit Sprengstoff: Das waren Profis

Themen: Krieg&Frieden, Ukraine Krieg, Innen-Politik

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Am Flughafen Leipzig/Halle wurde in der Nacht auf Mittwoch eine mit Sprengstoff beladene Drohne nahe zwei Transportflugzeugen der ukrainischen Fluggesellschaft Antonov entdeckt und von der Bundespolizei entschärft. Ein Frachtflugzeug, das wegen der Gefahrenlage durchstartete, kollidierte zudem vermutlich mit einer weiteren Drohne. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem neuen Bedrohungsszenario und professionellen Tätern; er schloss eine Beteiligung fremder Mächte nicht aus. Ermittelt werde in alle Richtungen. Als plausiblen Akteur nennt der Bericht Russland und verweist auf frühere Sabotageverdachtsfälle im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine. Sicherheitskreise zufolge setzen russische Dienste neben kurzfristig angeworbenen Helfern zunehmend professionelle Agenten ein. Deutschland baut seine Abwehr aus: Das Ende 2025 eröffnete Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum koordiniert über 20 Behörden. Zudem sind erweiterte Befugnisse für Nachrichtendienste, darunter Cyberoperationen und Datenanalyse, geplant.

Correctiv

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