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Droht dem Russischen Haus in Berlin jetzt die Schließung?

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Droht dem Russischen Haus in Berlin jetzt die Schließung?

Themen: Geopolitik, Kultur, Ukraine Krieg

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Das Russische Haus an der Berliner Friedrichstrasse bleibt geöffnet, obwohl Grüne, einzelne CDU-Politiker und SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach eine härtere Gangart verlangen. Krach bezeichnet die Einrichtung als möglichen Ort russischer Propaganda und verweist auf Recherchen von WDR und SZ zu Spionagevorwürfen. Eine Schliessung solle geprüft werden, falls Kultur- und Wissenschaftsaustausch bis zu einem Frieden in der Ukraine weiter beeinträchtigt bleibe. Ein Bericht des französischen Innenministeriums brachte das Haus zudem mit russischen Geheimdiensten und der Ausweisung der russischen Journalistin Xenia Fedorova in Verbindung. Fedorova bestreitet, sich um die Leitung des Hauses beworben oder ein Angebot erhalten zu haben; auch das Russische Haus dementiert entsprechende Gerüchte. Das 1984 eröffnete Zentrum gehört zur russischen Austauschorganisation Rossotrudnitschestwo, die seit 2022 auf der EU-Sanktionsliste steht. Es bietet Sprachkurse, Ausstellungen, Konzerte, Theater und eine Bibliothek. Mitarbeitende des deutschen Aussenministeriums weisen laut Bericht darauf hin, dass eine Schliessung auch deutsche Kulturinstitutionen wie das Goethe-Institut in Russland betreffen könnte.

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