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Jäger im Dienste des Auerhuhns

Frutiglaender
Jäger im Dienste des Auerhuhns

Themen: Umwelt, Wissenschaft

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Mitglieder des Jägervereins Kandertal, Gemeindevertreter aus Reichenbach und vier Jungjäger haben im Waldreservat Bawald oberhalb Faltschen den Lebensraum des Auerwilds gepflegt. Sie schnitten nachgewachsenes Gehölz in vor rund zehn Jahren angelegten Schneisen zurück und lagerten das Holz an deren Rändern auf. Ziel sind offene, gestufte Nadelwälder mit genügend Platz zum Auffliegen, geeigneten Sitzbäumen sowie Zwergsträuchern, Totholz und Wurzelstöcken. Der Revierförster Martin Schenk betont, dass vom auf Ruhe angewiesenen Auerwild auch andere Arten wie Schneehase, Birkhuhn und Haselhuhn profitieren. Wegen zunehmender menschlicher Waldnutzung gehen die Bestände schweizweit zurück. Im Schutzgebiet gilt deshalb ein Wegegebot; die Nutzung einer Waldstrasse soll zusätzlich eingeschränkt werden. Der Kanton Bern unterstützt die Pflege seit 2017 und hat ein Monitoring zur Entwicklung der Population gestartet. Frühere Sturmschäden durch Vivian und Lothar sowie dichter Nachwuchs verändern den Wald ohne gezielte Eingriffe. Im oberen Gelände wurden zudem alte Bäume entfernt und mit Schulklassen Nadelbäume gepflanzt.

Frutiglaender

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