Themen: Technologie, CH-Politik, Leben
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der Zürcher Stadtrat plant, das Angebot an Leihfahrzeugen ab 2027 von heute 7000 auf 3000 zu reduzieren. Nur noch drei Firmen sollen Bewilligungen erhalten, und Sharing-Fahrzeuge sollen nicht mehr frei in der Innenstadt, sondern an vorgesehenen Stationen abgestellt werden. Zusätzlich fordert die Alternative Liste einen städtischen Dienst, der falsch abgestellte Fahrzeuge auf Kosten der Anbieter entfernt. Hintergrund sind steigende Unfallzahlen und Ärger über auf Trottoirs abgestellte E-Trottinetts. Für 2025 werden schweizweit 790 Personenschäden bei E-Trottinett-Unfällen, darunter ein Todesfall, genannt. In einer GfS-Umfrage störten sich 53 Prozent der Befragten vor allem an falsch abgestellten Trottinetts. Der Autor hält die Fahrzeuge dennoch für praktisch, preislich akzeptabel und attraktiv für kurze Fahrten durch die Stadt. Die neuen Regeln bewertet er als Einschränkung eines erfolgreichen Free-Floating-Modells.