Themen: Partei-Politik, Demokratie
Regionen: International, Europa
Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern erreicht die AfD unter Leif-Erik Holm laut provisorischem Schlussergebnis 38,2 Prozent und legt damit 21,5 Punkte zu. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt auf 35,5 Prozent. Eine Regierungsbeteiligung der AfD gilt als unsicher, weil ihr mögliche Koalitionspartner fehlen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht verpasst mit 4,8 Prozent den Einzug ins Parlament. Die CDU erzielt 4,9 Prozent und scheitert damit an der Fünfprozentklausel; erstmals ist sie nicht mehr in einem deutschen Landesparlament vertreten. Die Linke erreicht 6,5, die Grünen 5,7 und die FDP 1 Prozent. In Berlin wird Die Linke mit Spitzenkandidatin Elif Eralp mit 25,7 Prozent stärkste Partei. CDU, Grüne, AfD und SPD verlieren beziehungsweise bleiben deutlich dahinter. Ob Eralp erste linke Bürgermeisterin Berlins wird, entscheidet die Regierungsbildung.