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Elections fribourgeoises: les partis attendent du futur gouvernement qu’il se montre plus ambitieux

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Elections fribourgeoises: les partis attendent du futur gouvernement qu’il se montre plus ambitieux

Themen: Partei-Politik, CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Freiburg wählt am Sonntag im ersten Wahlgang Staatsrat, Grossrat und Oberamtspersonen. Nach einem ruhigen Wahlkampf zwischen den rechten und linken Blöcken stellt sich die Frage, wer im ersten Durchgang das absolute Mehr erreicht. Die bisherigen FDP-Staatsräte Didier Castella und Romain Collaud haben dafür die besten Aussichten. Das könnte ihre Wählerschaft demobilisieren und der Linken helfen, die bei einem zweiten Wahlgang am 29. November einen dritten Sitz anstrebt und jenen von SVP-Vertreter Philippe Demierre ins Visier nimmt. Unabhängig vom Ergebnis wird die Regierung, die am 1. Januar ihr Amt antritt, mindestens drei neue Mitglieder zählen: Jean-Pierre Siggen und Olivier Curty von der Mitte sowie der Sozialdemokrat Jean-François Steiert treten nicht erneut an. Eine zentrale Aufgabe ist die Sanierung der Kantonsfinanzen, nachdem 68,6 Prozent der Abstimmenden im April das entsprechende Gesetz abgelehnt hatten.

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