Themen: Partei-Politik, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Bei den Freiburger Staatsratswahlen haben die fünf Kandidierenden der bürgerlichen Entente fribourgeoise die ersten fünf Plätze belegt. Die bisherigen FDP-Staatsräte Romain Collaud und Didier Castella erreichten mit 55,9 beziehungsweise 55,4 Prozent das absolute Mehr. Ebenfalls gewählt ist Mitte-Nationalrätin Marie-France Roth Pasquier mit 53,1 Prozent. Dahinter folgen Mitte-Grossrat Markus Julmy mit 48,4 und der bisherige SVP-Staatsrat Philippe Demierre mit 46,9 Prozent. Die fünf Kandidierenden der linken Allianz belegen die nächsten Plätze. Am besten schnitten Lise-Marie Graden von der SP mit 43,9 Prozent und die bisherige grüne Staatsrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens mit 41,2 Prozent ab. Die Wahlbeteiligung betrug 36,1 Prozent. Der zweite Wahlgang findet am 29. November statt. Im bisherigen Staatsrat sitzen fünf Bürgerliche und zwei Vertreter der Linken. Jean-Pierre Siggen, Olivier Curty und Jean-François Steiert treten nicht erneut an.