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En France, la malédiction des seconds mandats présidentiels

letemps.ch
En France, la malédiction des seconds mandats présidentiels

Themen: Partei-Politik, Gesellschaft

Regionen: International, Europa

Am 9. Oktober 2026 ziehen Tränengasschwaden nach einer Schülerinnen- und Schülerdemonstration über den Pariser Bastilleplatz, während die Pariser Oper das Publikum nur schrittweise einlässt. Die Szene dient als Ausgangspunkt für einen Rückblick auf die Krisen zweiter französischer Präsidentschaftsmandate. Im Zentrum steht Charles de Gaulle: Er war 1958 durch ein grosses Wahlkollegium gewählt und 1965 erstmals direkt vom Volk bestätigt worden. Im Mai 1968 legten studentische Unruhen und anschliessend ein Generalstreik Frankreich während 31 Tagen lahm. De Gaulle wirkte angesichts der Ereignisse zunächst überfordert und verschwand für einige Stunden nach Baden-Baden. Mit einer Radioansprache und der Auflösung der Nationalversammlung gewann er die politische Initiative zurück; die anschliessenden Parlamentswahlen brachten den Gaullisten einen Erdrutschsieg. Dennoch verliess er die Macht vorzeitig nach einer Niederlage bei einer Abstimmung.

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