Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Romandie
Die Lausanner Immobilienagentur Kiiz hat ihren Konkurrenten Neho rechtlich abgemahnt. Neho soll die Werbeaussage «Bestes Angebot des Marktes» sowie den Slogan «Mindestgebühren» innert zehn Tagen aus Onlineauftritten und Plakatkampagnen entfernen. Kiiz liess die Forderung Ende September über eine Anwältin an PropTech Partners übermitteln, die Gesellschaft hinter Neho. Die Agentur beruft sich auf das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, das unzutreffende oder irreführende Angaben und fehlerhafte Leistungsvergleiche untersagt. Beide Firmen bieten Immobilienvermittlung zu im Voraus festgelegten Pauschalbeträgen an, statt wie klassische Makler zwei bis drei Prozent des Verkaufspreises zu verrechnen. Der Anspruch, besonders günstig zu sein, ist damit ein zentraler Wettbewerbsvorteil. Der Konflikt fällt in eine Zeit, in der die Zahl der Immobilientransaktionen tendenziell sinkt.