Themen: Partei-Politik, Wirtschaft/Finanzen, Ukraine Krieg
Regionen: International, Nordamerika, Russland/Eurasien
Die vor den US-Zwischenwahlen vom 3. November stark gestiegenen Treibstoffpreise setzen Donald Trump und die Republikaner unter Druck. Besonders der Dieselpreis, der sich im Jahresverlauf verdoppelt hat, belastet Farmer und die Transportbranche, in denen viele Trump-Anhänger arbeiten. Mit einem Deal für Dieselimporte aus Russland will Trump die Preise senken und lockert damit ein von ihm zuvor verschärftes Sanktionsregime. Republikanische und demokratische Senatoren verlangen jedoch, die Vereinbarung rückgängig zu machen. Sie verweisen auf ein Gesetz von 2022, das Energieimporte aus Russland während dessen Krieg gegen die Ukraine verhindern soll, und warnen vor Schäden für die Glaubwürdigkeit der USA gegenüber Verbündeten. Gleichzeitig stritt Trump mit Wolodymyr Selenskyj über ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien und erklärte, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten. Selenskyj stellte Wahlen bei einer 60-tägigen Waffenruhe in Aussicht.